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Starker EM-Auftritt: Platz 5 für Waller/Pristauz

  • Autorenbild: Gisela Plank
    Gisela Plank
  • 14. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Aug.

Philipp Waller und Moritz Pristauz haben bei der Europameisterschaft in Stare Jabłonki (POL) mit einer starken Leistung den hervorragenden fünften Platz erreicht. Nach dem souveränen Auftakt in der Gruppenphase kämpften sich die Österreicher über die Round of 24 bis ins Viertelfinale und zeigten dabei auch gegen die Weltspitze ihre Klasse. Erst die WM-Dritten konnten den Erfolgslauf von Waller/Pristauz stoppen.



Klarer Auftaktsieg für Waller/Pristauz


Der Start in die Europameisterschaft gelang Philipp Waller und Moritz Pristauz souverän. Gegen die Deutschen Henning/Pfretzschner, L. ließen die Österreicher von Beginn an wenig anbrennen und entschieden das erste Gruppenspiel mit 2:0 (23:21, 21:13) für sich.


Vor allem nach dem knappen ersten Satz fanden Waller/Pristauz immer besser ins Spiel und setzten sich im zweiten Durchgang deutlich durch.


Starke Vorstellung gegen die Elite16-Gewinner


Im zweiten Gruppenspiel wartete mit Plavins/Fokerots, die Nummer zwei der FIVB-Weltrangliste, eine ganz besondere Herausforderung. Das lettische Duo hatte zuletzt mit starken internationalen Leistungen, wie dem Sieg beim Elite16 in Rio auf sich aufmerksam gemacht und zählt zu den Topteams der Beach Pro Tour.


Waller/Pristauz zeigten sich von der Klasse der Gegner unbeeindruckt und hielten über weite Strecken sehr gut mit. Beide Sätze waren hart umkämpft, am Ende mussten sich die Österreicher jedoch mit 0:2 (19:21, 18:21) geschlagen geben.


Souveräner Einzug ins Achtelfinale


Als Gruppenzweite zogen Waller/Pristauz in die Round of 24 ein. Dort wartete mit Czachorowski/Krzeminski ein junges polnisches Duo auf die Österreicher. Waller/Pristauz präsentierten sich souverän und ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, wer das Spiel gewinnen würde. Mit 2:0 (21:17, 21:17) setzten sie sich klar durch und lösten damit das Ticket für das Achtelfinale.


Im Achtelfinale trafen Waller/Pristauz auf die Schweizer Friedli/Jordan. Die Österreicher knüpften an ihre starke Leistung aus der Round of 24 an und ließen ihren Gegnern nur wenig Raum. Mit einem klaren 2:0 (22:20, 21:13) sicherten sich Waller/Pristauz souverän den Einzug ins Viertelfinale.


Krimi gegen die WM-Dritten


Im Viertelfinale wartete mit Rotar/Gauthier-Rat ein absolutes Topduo. Die Franzosen hatten bei der Weltmeisterschaft 2025 zuletzt mit Platz drei für Furore gesorgt.


Waller/Pristauz lieferten sich mit den WM-Dritten einen echten Kopf-an-Kopf-Krimi. Den ersten Satz gewannen die Österreicher 21:18, leider glichen ihre Gegner mit 18:21 aus. Auch im dritten Satz spielten Waller/Pristauz exzellentes, angriffstarkes Beachvolleyball, mussten ihn aber doch hauchdünn mit 13:15 abgeben, 1:2 (21:18, 18:21, 13:15).


Am Ende steht für das österreichische Duo ein hervorragender fünfter Platz bei der Europameisterschaft. Ein starkes Ergebnis für das neuformierte Duo, das bei jedem bisherigen Turnier ein TOP-10 Ergebnis erreicht hat!


Das nächste Turnier von Waller/Pristauz ist das Elite16 in Montreal (CAN), wo sie im Hauptbewerb starten. Gespielt wird von 19. - 23. August 2026.


Moritz Pristauz: "Es war eine extrem gute Partie mit hohem Niveau auf beiden Seiten. Gerade im ersten Satz konnten wir übers Service viel Druck ausüben, der hat dann gegen Ende etwas nachgelassen, dann sind auch etwas zu viele Fehler passiert. Auf diesem Niveau kommt es halt echt auf 1, 2 Punkte an, ob man gewinnt oder verliert. Vielleicht hat uns heute auch das Glück gefehlt. Am Ende des zweitens Satzes, als sie zweimal mit Netzrollen angriffen, wenn da einer blockiert wird, schaut es auch anders aus ... Unter dem Strich bin ich stolz darauf, wie wir als neues Team in dieser Saison konstant unsere Leistung abrufen. Das stimmt mich für die Zukunft sehr zuversichtlich. Der fünfte Platz kann sich jedenfalls sehen lassen. Jetzt fliegen wir zurück und am Montag geht es weiter nach Montreal."

"Die Niederlage ist natürlich schon etwas frustrierend, gleichzeitig freut es mich aber, dass wir wieder eine gute Leistung abrufen konnten. Da die europäischen Teams aktuell die besten sind, kann es sich schon sehen lassen, bei der EM unter den Top8 zu sein. Noch dazu, wenn man bedenkt, wie gut die Chance auf ein Semifinale war. Das zeigt, dass wir am richtigen Weg sind und motiviert für die kommenden Aufgaben. Jetzt heißt es regenerieren und am Montag geht es weiter nach Montreal.", fügte Philipp Waller hinzu.


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© CEV EuroBeachVolley


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