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Waller/Pristauz sorgen für internationales Ausrufezeichen zum Saisonstart

  • Autorenbild: Gisela Plank
    Gisela Plank
  • 30. März
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Apr.

Das neuformierte Beachvolleyball-Duo Philipp Waller und Moritz Pristauz beeindruckt gleich beim ersten gemeinsamen Turnier auf der Elite16-Tour in João Pessoa, Brasilien. Mit druckvollem Spiel, starker Athletik und stabiler Verteidigungsleistung sicherten sich die beiden Steirer den hervorragenden fünften Platz. Im Interview geben sie Einblicke in ihre Stärken, Motivation und ihre Vision für Olympia 2028.


Am 8. April starten Waller/Pristauz beim Elite16-Turnier im brasilianischen Saquarema in der Qualifikation.


Neuformiertes österreichisches Beachvolleyball-Duo erreicht beim ersten gemeinsamen Elite16-Turnier sensationellen 5. Platz


Fulminanter Einstand für das neuformierte Beachvolleyball-Duo Philipp Waller und Moritz Pristauz

Die beiden Steirer, die für den BBV Baden spielen und in Wien trainieren, sorgten bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt auf der internationalen Bühne gleich für ein Ausrufezeichen. Beim Elite16-Turnier im brasilianischen João Pessoa – der höchsten Spielklasse im internationalen Beachvolleyball – erreichten sie auf Anhieb den hervorragenden fünften Platz und zeigten dabei druckvolles, modernes Beachvolleyball auf höchstem Niveau.


Mit beeindruckender Athletik, einem starken Aufschlagspiel sowie stabiler Block- und Verteidigungsarbeit stellten Waller/Pristauz bereits in ihrem ersten gemeinsamen Turnier ihre internationale Konkurrenzfähigkeit unter Beweis. Mehrere hart umkämpfte Drei-Satz-Partien gegen absolute Topteams der Welt unterstrichen das große Potenzial des neuformierten österreichischen Duos.


Teamvorstellung


Mit Philipp Waller und Moritz Pristauz haben sich zwei der erfolgreichsten österreichischen Beachvolleyballer zu einem neuen Top-Duo zusammengeschlossen. Beide stammen aus der Steiermark, verbindet ihre Ausbildung an der Volleyball-Hochburg HIB Liebenau und ihr sportlicher Weg, der sie schließlich nach Wien führte, wo sie heute am Bundesstützpunkt trainieren.


Philipp Waller zählt seit Jahren zu den konstantesten Spielern Österreichs und erreichte unter anderem Top-10-Platzierungen in der Weltrangliste sowie Spitzenresultate bei Welt- und Europameisterschaften.

Moritz Pristauz feierte mit EM-Bronze sowie mehreren Podestplätzen auf der World Tour bereits internationale Erfolge.


Gemeinsam vereinen sie Erfahrung, Athletik und Spielintelligenz, eine Kombination, die bereits beim ersten gemeinsamen Turnier eindrucksvoll sichtbar wurde.


Interview mit Philipp Waller und Moritz Pristauz

„Wir spüren, dass in diesem Team sehr viel möglich ist“

Wie habt ihr euch gefunden?

Waller: Wir kennen uns schon seit der Schulzeit. Wir haben beide als Verteidigungsspieler, auf der linken Seite, begonnen, letztes Jahr, dann aber rechts gespielt. Mo hat sich lange dagegen gewehrt Blockspieler zu werden. (lacht) Im letzten Jahr ist er draufgekommen, dass das doch eine gute Option wäre. Wir waren beide mit anderen Partnern sehr erfolgreich und wollten es einfach mal miteinander probieren. Pristauz: Wir sind sehr gute Einzelspieler und jetzt, wo ich am Block spiele, haben wir die Möglichkeit gesehen, ein sehr gutes und starkes Team zu bilden. Das hat uns gereizt und deshalb werden wir gemeinsam auf die Olympischen Spiele losgehen.


Was seht ihr als Stärken eures Teams?

Waller: Unsere Stärke ist definitiv die Erfahrung. Wir sind beide schon lange auf der World Tour dabei. Wir haben beide auf sehr hohem Niveau performed und wissen, wie es ist, gegen die Besten der Besten zu spielen und dem Druck stand zu halten. Diese Ruhe stärkt uns.

Pristauz: Durch unsere Erfahrung haben wir auch ein sehr gutes Spielverständnis. Wir können durch unser starkes Service und unsere gute Block-Verteidigung viel Druck machen.

Welche Eigenschaft schätzt ihr an eurem Partner besonders?

Waller: Mo ist ein sehr ruhiger Spieler, das lässt auch mich in stressigen Momenten ruhig sein. Er bringt eine enorme Athletik mit, das ist im modernen Beachvolleyball extrem wichtig, damit kann man mit Bällen auf zwei, sehr viel Druck machen und den Blocker binden. Pristauz: Philipp bringt den nötigen Ehrgeiz mit, den Siegeswillen und ein sehr gutes Spielverständnis, das gerade in unserem Sport sehr wichtig ist. Wir profitieren sehr von einander und ergänzen uns perfekt.

Wie motiviert ihr euch, wenn das gegnerische Team vorne ist?

Waller: Es braucht gar keine spezielle Motivation, weil wir beide immer gewinnen wollen. Das ist immer im Fokus. Wir versuchen ruhig zu bleiben, auf unser Spiel zu vertrauen, den Faden wieder zu finden und in einen Flow zu kommen, in dem es einfach wieder läuft. Pristauz: Es ist nicht so wichtig, wie es steht, es geht darum seine Leistung bringen. Der Spielstand ist nur ein Resultat unserer Leistung.


Wie schafft ihr es bei extremen Bedingungen – Hitze, Luftfeuchtigkeit und Wind – solides Beachvolleyball zu spielen?

Waller: Auch in der Hitze ist unsere Erfahrung ein wichtiger Faktor. Wir wissen schon, wie wir mit Jetlag und Hitze umgehen. Deswegen haben wir es leichter. Pristauz: Hitze ist einfach "part of the game". Deshalb ist Ausdauertraining so wichtig, damit man seine Leistung auch bei extremen Bedingungen bringen kann. Sowohl die mentale, als auch die körperliche Ausdauer und die Konzentrationsfähigkeit. Das muss man einfach trainieren um in Extremsituationen den Fokus halten zu können.

Was war der schönste Moment in eurer sportlichen Karriere?

Waller: Es gibt den schönsten Moment für mich nicht. Für mich ist es immer schön, gutes Volleyball zu spielen, auf Spitzenniveau dabei zu sein, alle ärgern, beziehungsweise die TOP10 besiegen zu können. Das zeigt, dass wir vorne dazu gehören. Dieses Niveau dann konstant auf den Platz zu bringen, motiviert mich weiterzumachen. Pristauz: Einer der schönsten Momente war auf jeden Fall die EM-Bronzemedaille, die für uns sehr überraschend kam und deren Ausmaß mir eigentlich erst im Nachhinein bewusst geworden ist. Und die Goldmedaille beim Challenger in Nuvali, wo wir im Finale schon 14:8 im dritten Satz hinten waren und das Match nochmal gedreht haben. Es ist schwer zu beschreiben, was man da für Emotionen fühlt. Das kann man nicht reproduzieren. Solche Geschichten schreibt nur der Sport.

Wer sind eure sportlichen Vorbilder?

Waller: Ich habe nie so viel Sport geschaut, daher habe ich keine richtigen sportlichen Vorbilder. Natürlich gibt es den einen oder anderen, kleineren Spieler, die cool spielen. Meine Vorbilder waren eher in meiner Familie, die mir gezeigt haben, wenn man hart arbeitet, kommt auch der Erfolg. Pristauz: Früher hatte ich schon Vorbilder. Phil Dallhauser war ein Spieler der Beachvolleyball geprägt hat. Umso länger man spielt und je höher man hinaufkommt, desto wichtiger wird es, den Respekt abzulegen und auf sich zu schauen.

Was macht ihr abseits des Sandes zum Ausgleich?

Waller: Abseits vom Court treffe ich mich extrem gerne mit Freunden und Familie und genieße die ruhige, gemütliche, reisefreie Zeit. Pristauz: Bei mir steht abseits des Courts die Familie an erster Stelle, die aufgrund unserer vielen Reisen manchmal leider zu kurz kommt. Wenn mir dann noch Zeit bleibt, spiele ich gerne Golf, fahre Rad oder trinke zu Hause Kaffee. Das sind die Dinge, die ich gerne mache.

Welche Rolle spielen Trainer und Betreuerteam für euren Erfolg?

Waller: Bei mir hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert, dass das Trainer- und Betreuerteam eine sehr große Rolle spielt. Schön ist, dass sie hinter mir stehen und mich motivieren weiterhin Vollgas zu geben und immer wieder neuen Input reinbringen. Das gibt mir extrem viel. Pristauz: Das wir Trainer und ein Team haben, das hinter uns steht, ist essentiell. Bei Turnieren kann das Coaching vom Trainer spielentscheidend sein.

Wie wichtig sind Sponsoren für eure sportliche Entwicklung?

Waller: Unsere Sponsoren sind ein riesiger Faktor, ohne den alles in dieser Form gar nicht möglich wäre. Danke, besonders an unsere langjährigen, treuen Partner: Smile, Hypo NOE, Ladival, win2day, Sporthilfe, Sportland NÖ, Polizei- und den Heeressport. Ohne euch wäre es nicht möglich Beachvolleyball auf einem so hohen Niveau zu spielen, weil die Kosten einfach enorm sind. Danke für eure Unterstützung! Pristauz: Unsere Sponsoren sind das Rückgrat unseres Teams. Sie ermöglichen uns zu den Turnieren zu reisen, damit wir dann um Medaillen kämpfen können. Das ist eine wichtige Unterstützung, gerade in schwierigen Zeiten.

Was bietet ihr Partnern und Unterstützern im Gegenzug?

Waller:  Wir präsentieren das Logo unserer Partner beim Match, in Medien, bei Interviews und auf unseren Social-Media-Kanälen. Wahrscheinlich auch bald auf Youtube. Wir erreichen eine große Community und möchten unseren Sponsoren einen großen Nutzen zurückgeben.

Pristauz: Uns ist es wichtig eine Kooperation auf Augenhöhe zu haben. Wir arbeiten nur mit Marken, hinter denen wir total stehen und präsentieren sie authentisch. Uns ist es wichtig, dass es für beide Seiten passt.

Was bedeutet Olympia für euch?

Waller: Für mich war Olympia als Kind nicht so ein großes Thema, weil ich es im TV nicht so verfolgt habe. Erst, als ich als Spieler auf internationalem Niveau mitgespielt habe, habe ich mein Ziel nach oben verschoben und möchte ein Olympia-Teilnahme erreichen. Das ist unser großes Ziel. Mo und ich bündeln unsere Kräfte, damit wir L.A. 2028 dabei sind. Pristauz: Olympia ist für mich ein Lebenstraum, das große Ziel, dass ich in meiner Karriere noch erreichen möchte. Ich werde alles geben, damit ich mich in L.A. mit den Besten der Besten messen kann.


Ausblick


Nach ihrem beeindruckenden Auftakt beim Elite16 in João Pessoa richtet sich der Blick von Philipp Waller und Moritz Pristauz bereits auf die nächsten Herausforderungen. Das kommende Elite16-Turnier im brasilianischen Saquarema, 8. - 12. April, bietet die nächste Gelegenheit, wertvolle Punkte zu sammeln und ihre starke Form zu bestätigen.




Download in druckfähiger Auflösung:

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Waller/Pristauz, neuformiertes österreichisches Beachvolleyball-Team auf dem Weg nach oben.

© Waller/Pristauz


Waller/Pristauz, steirisches Beachvolleyball-Duo mit großen Zielen auf dem Weg Richtung Olympia und internationale Spitze.

© Waller/Pristauz


Das österreichische Beachvolleyball-Duo Waller/Pristauz gemeinsam auf dem Court beim Elite16.

© Beachvolleyball World/silvioavila_photo

 
 

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